Wasser trinken


Allgemein
Projektleitung
Schüle
Simon
Projektmitglied
Meyer
D.
Welti
Nicole
Schneider
Susanna
Schellenberg
Nathalie
Zeitrahmen
Schuljahr 09/10 bis 10/11
Projektbegründung
Ausgangslage
Nach dem Entscheid, dem Netzwerk der gesundheitsfördernden Schulen beizutreten, war es der neu gebildeten Projektgruppe ein grosses Bedürfnis, mit neu zu lancierenden Projekten die Lehrpersonen nicht zu überfahren, da in letzter Zeit an unserer Schule grössere Projekte liefen, resp. am laufen sind, so zum Beispiel im Rahmen der Schülerpartiziation die breite Einführung eines Klassenrates in allen Klassen. Dies war auch der Grund, dass es uns sehr wichtig war, ein Projekt nicht auf Konzeptebene, sondern für die Unterrichtsebene zu initiieren, das zusätzlich noch lustvoll umgesetzt werden kann.

Einigen Lehrpersonen fällt immer wieder auf, dass die SuS im Laufe eines Schultages generell zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen.
Sie trinken grundsätzlich nur dann, wenn sie von der Lehrperson dazu aufgefordert werden. Einige unterlassen es auch dann.
Nebenbei ist zu erwähnen, dass auch viele Lehrpersonen ihren Wasserbedarf nur ungenügend decken.
Viele Lehrpersonen sind sich der positiven Auswirkungen von genug Wasser auf die Konzentration und allgemein auf die Leistungsfähigkeit und nicht zuletzt auch auf die Gesundheit generell bewusst.
Beschreibung des Projektes
Projektziel
Die SuS und die Lehrpersonen kennen die positiven Auswirkungen von regelmässigem Wasser trinken auf das Lernen und die Leistungsfähigkeit.

Jeder Klassenrat erarbeitet eine für die eigene Klasse gültige Wasservereinbarung.

Während des Unterrichts wird mehr Wasser getrunken.

Das Wassertrinken ist im Bewusstsein von Lehrpersonen und SuS verankert.
Strategien und Massnahmen
In regelmässigen Abständen ist das Wassertrinken Thema der Schulentwicklungskonvente. Die Lehrpersonen erhalten Hintergrundwissen und jeweils den Auftrag, diese Infos den eigenen SuS stufengerecht zu vermitteln.
Ebenfalls an den Schulentwicklungskonventen wird unter den Lehrpersonen über Organisationsformen des Wassertrinkens diskutiert und solche innerhalb der Stufen ausgetauscht.
Die in diesem Gefäss gesammelten diversen Organisationsformen dienen schliesslich den Klassenräten als Diskussionsgrundlage für die eigene Wasservereinbarung.

Um das Thema im neuen Schuljahr wieder aufzuwärmen organisiert die Projektgruppe für die SuS einen Inputtag, an dem Daniel Hubmann (OL-Weltmeister) in allen Klassen eindrücklich über die Wichtigkeit der Flüssigkeitszufuhr für seine Meisterleistungen erzählt.
Die Lehrpersonen erhalten am ersten Schulentwicklungskonvent des neuen Schuljahres durch den Schularzt einen Input über die positiven Auswirkungen des Wassertrinkens.
Geplante Evaluation
Die Schulpflege erhielt den Auftrag, bei ihren Schulbesuchen auch darauf zu achten, wie stark das Wasser trinken bei den SuS verankert ist.
Diese Beobachtungen fliessen in die Rückmeldungen ein, welche die Besuchenden den Lehrpersonen nach dem Besuch geben.
Konzepte der Gesundheitsförderung
Chancengleichheit
Alle Stufen, beide Geschlechter und die Elternmitwirkung sind in der Projektgruppe vertreten.
Wasser ist frei verfügbar und der Zugang dazu für alle Beteiligten gewährleistet.
Empowerment
Jede Schülerin und jeder Schüler ist sich bewusst, dass eine genügende Wasserzufuhr für ihre/seine Gesundheit wertvoll ist.
Durch das Hintergrundwissen und die im Alltag selber erfahrenen positiven Auswirkungen der erhöhten Wasserzufuhr sind die Beteiligten motiviert und befähigt, auch neben der Schule für eine genügende Versorgung des Körpers mit Wasser zu achten.
Das Bewusstsein für eine gesunde Ernährung wird gestärkt.
Partizipation
Alle Stufen, beide Geschlechter und die Elternmitwirkung sind in der Projektgruppe vertreten.
Die Schülerinnen und Schüler wurden in die Umsetzung des Projektes mit einbezogen.
Jeder Klassenrat sammelte Ideen, diskutierte diese und formulierte daraus schliesslich eine klasseninterne Wassertrinkvereinbarung. Diese Vereinbarungen wurden den LPs an einem Schulentwicklungskonvent, teilweise durch Schüler, vorgestellt.
Langfristigkeit
Das regelmässige Wasser trinken ist ein fester Bestandteil unseres Schulalltages. So werden die Lehrpersonen jeweils Anfangs Schuljahr mit einem kurzen Input daran erinnert die Wasservereinbarung mit ihrer Klasse neu zu diskutieren, resp. neu auszuarbeiten.
In diesem Zusammenhang fliesst auch das Hintergrundwissen, die Thematik der ausreichenden Wasserzufuhr, regelmässig in die Schulentwicklungskonvente und in die Klassen ein.

Neue Lehrpersonen werden durch die Kontaktlehrperson für Gesundheitsförderung in die Thematik und in dieses Projekt eingeführt.

Das Wassertrinken hat auch eine gewisse Eigendynamik angenommen. So hat beispielsweise das Organisationsteam der Projektwoche der Mittelstufe alle SuS für diese spezielle Woche mit einer persönlichen Trinkflasche ausgerüstet mit dem Ziel, dass die SuS auch fern von ihrem gewohnten Pult, Schulthek und Klassenzimmer zu genügend Wasser kommen.

Die Eltern wurden und werden regelmässig im Rahmen des Quartalsbriefes der Schulleitung für das Projekt informiert.

Mit einer Aktionswoche Wasser frischten wir die Thematik Mitte Schuljahr bei den SuS wieder auf. Jede Klasse, jeder Schüler und jede Schülerin schätzte Anfang Woche, wie viel Wasser er selber (KiGa), die ganze Klasse (Ust) oder die ganze Schule (Mst) in dieser Woche trinken werden.
Jeder getrunkene Becher, Schluck und jede Flasche wurden in Tabellen eingetragen, so dass am Ende der Woche die Menge bestimmt werden konnte und die besten Schätzer erkoren werden konnten.
Zielerreichung (Evaluation)
Projektziele
Ziel 1: Die SuS und die Lehrpersonen kennen die positiven Auswirkungen von regelmässigem Wasser trinken auf das Lernen und die Leistungsfähigkeit.
Auf Grund von Reaktionen von SuS und LPs auf die Thematik gehen wir von der Projektgruppe davon aus, dass sich die meisten an der Schule beteiligten dieser positiven Auswirkungen sehr wohl bewusst sind.


Ziel 2: Jeder Klassenrat erarbeitet eine für die eigene Klasse gültige Wasservereinbarung.
Dieses Ziel wurde in allen Klasse umgesetzt und somit erreicht.



Ziel 3: Während des Unterrichts wird mehr Wasser getrunken.
An einem ersten Schulentwicklungskonvent im Oktober 09 erhielten die Lehrpersonen den Auftrag, sich mit der Klasse zusammen über ihren Wasserkonsum Gedanken zu machen. Diese wurden festgehalten und als Diskussionsgrundlage für die weiteren Schritte verwendet. Diese Umfrage bot uns auch gleich Gelegenheit, den momentanen Stand des Wasserkonsum im Verlaug eines Schultages zu evaluieren.
Nach einem halben Jahr, im Frühling 2010 wurde in allen Klassen wieder dieselbe Bestandesaufnahme durchgeführt werden. Diese zeigte auf, dass der Wasserkonsum angestiegen ist.
Zusätzlicher Fact ist, dass einigen Lehrpersonen auffällt, dass Schülerinnen und Schüler öfter aufs WC müssen.
Strategien und Massnahmen
Die gewählten Massnahmen und Strategien haben sich sehr bewährt, das regelmässige Wasser trinken in unserer Schule zu etablieren.
Schwierig ist es, den Erfolg dieses Projektes in Zahlen auszudrücken.
Vor allem der Auftritt des OL-Weltmeisters Daniel Hubmann machte den SuS Eindruck. Er verstand es, seine benötigte Flüssigkeit, den SuS sehr bildlich rüberzubringen.
Stärken
nicht messbare Ergebnisse
Schwächen
nicht messbare Ergebnisse
Anhänge
Dateien
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