Projektwoche Gesundheit 2009 / 2010


Allgemein
Projektleitung
Wartmann
Helene
Hanhart
Dorett
Schnewlin
Paul
Projektmitglied
Knapp
Philipp
052 720 90 95
Güntert
Bernd
Sailer
Trudy
Egli
Barbara
Zwicky
Gertrud
Zeitrahmen
31. Mai bis 04. Juni 2010
Projektbegründung
Ausgangslage
Die Sekundarschule Büelwiesen trat im Juni 2009 dem Schweizerischen Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen SNGS bei. Unsere in der Vereinbarung festgehaltenden Ziele sind Bewegung, Entspannung, Körpergefühl.
Beschreibung des Projektes
Projektziel
Mit den Themen der Projektwoche sollen die Schüler und Schülerinnen in Bereichen der Gesundheit sensibilisiert werden; weiter werden ihnen - je nach Projekt- konkrete Handlungsmöglichkeiten geboten.

Die Schüler und Schülerinnen erkennen, wie wichtig die eigene Gesundheit oder die "Gesundheit" der Umwelt ist. Sie erfahren am eigenen Körger, wie bedeutend eine vielseitige Bewegung, die Entspannung, das Körpergefühl für das eigene Wohlbefinden ist und führen verschiedene unterstützende Programme aktiv aus.

Mit den klassendurchmischten Gruppen, den unterschiedlichen Arbeitsformen, wie Partner- und Gruppenarbeiten sowie der Gemeinschaft während den aktiven Bewegungsposten, wird die Sozialkompetenz vielseitig gefördert.

Sich einem Thema nähern und sich auf ein Projekt einlassen und dieses ausführen und präsentieren, heisst mit viel Selbständigkeit und Verantwortung dem Ziel entgegen arbeiten.
Strategien und Massnahmen
Die Durchführung einer Projektwoche wurde an der Schulkonferenz vom 6. April 2009 festgelegt. Diese spezielle Arbeitswoche wird in der Woche 22, vom 31. Mai bis 4. Juni 2010 durchgeführt.

Die Bewegung, die Entspannung und das Körpergefühl ist entweder integrativer Bestandteil des Projektes oder wenn dies nicht möglich ist, wird an jedem Tag mindestens während 20 Minunten eines dieser drei Elemente "aktiv" ausgeübt.

Am Freitag werden die Endprodukte aus den einzelnen Projekten allen Schüler und Schülerinnen vorgestellt. Dazu werden Eltern, Schulpflege und andere Interessierte eingeladen.

Die Projektwoche wird klassenübergreifend durchgeführt. Die Angebote werden grösstenteils von schulinternen Lehrpersonen geleitet. Der Schüler- und Elternrat werden bei der Vorbereitung, wie auch bei der Durchführung des Projektes einbezogen.

Für die Vorbereitung wird die KLP mit 2 weiteren Projektleitern eng zusammenarbeiten. Diese 2 Projektleiter erledigen organisatorische Arbeiten während die KLP mit ihrer Projektgruppe ein Teilprojekt "Aktive Bewegung, Erholung und Entspannung" ausarbeitet.
Geplante Evaluation
Diese Evaluation wird schriftlich auf Schüler/innenebene nach der Projektwoche durchgeführt. Den Evaluationsbogen, der Auskunft über die Projektwoche allgemein, die einzelnen Projekte, die Atmosphäre und der Umgang untereinander, das gesundheitsfördernde aktive Begleitprogramm sowie die Abschlussveranstaltung geben soll, wird durch die Projektgruppe "Gesundheitsfördernde Schule" vorbereitet und allen Klassenlehrkräften zur Verfügung gestellt. Dieser Evaluationsbogen wird zwischen dem 7. Juni und 11. Juni im Klassenverband ausgefüllt. Es steht den Lehrpersonen frei, am Ende jedes Projektes auch mündliche Feedbacks einzuholen und diese schriftlich an die Projektleitung weiter zu geben.

Im Rahmen einer Schulkonferenz wird auf der Lehrerebene mündlich evaluiert.
Konzepte der Gesundheitsförderung
Chancengleichheit
Bei der Vorbereitung wird darauf geachtet, dass beide Geschlechter mit ihren Bedürfnissen berücksichtigt werden (Gender). Bei der vielseitigen Projektauswahl ist es möglich, dass alle ein passendes Projekt finden. Bei drei Wahlmöglichkeiten wird angestrebt, dass alle eines ihrer gewählten Projekte in Angriff nehmen können.
Empowerment
Die Schüler und Schülerinnen erweitern ihre Kenntnisse und Komptenzen je nach Projekt auf verschiedene Weise.
Projektartiges Arbeiten dient der Förderung der Selbstständig- und Selbsttätigkeit. Die Schüler und Schülerinnen übernehmen die Verantwortung.
Klassenübergreifendes Arbeiten stärkt die sozialen Kompetenzen.
Die Lehrpersonen und weitere Beteiligte setzen ihre eigenen Ressourcen in die Projekte.
Partizipation
Ideen für eine Auswahl an möglichen aktiven Bewegungsposten werden im Klassenrat diskutiert, durch den Klassenvertreter in den Schülerrat gebracht. Dort werden die Vorschläge diskutiert und die Ideen schliesslich an die Projektleitung weitergereicht.

Der Elternrat wünscht allgemein, die Lehrerschaft vielseitig unterstützen zu können. Die Idee der Projektwoche wird durch die Lehrervertreterin dem Elternrat vorgestellt. Einzelne Elternverteter und Eltern suchen zusammen mit den Lehrkräften nach nachhaltigen Formen für eine gesunde Schule und planen aktiv einzelne Projekte.

Die Lehrerschaft wird an den Schulkonferenzen regelmässig durch die Projektleitung informiert. So wurde der Terminplan diskutiert, die Auswahl der einzelnen Projektthemen kritisch beurteilt und die Auswahl der aktiven Bewegungsposten verabschiedet. Lehrerwünsche wurden bei der Planung der Projektwoche mit einbezogen. So wird beispielsweise im Team ein Termin vereinbart, wo alle eingeteilten Schüler und Schülerinnen durch ihre Projektleiter vor der Projektwoche über das Projekt informiert werden.
Langfristigkeit
Die anschliessende Evaluation soll Aufschluss darüber geben, in welchen Bereichen der Gesundheitsförderung weiter gearbeitet werden soll und wie Formen gefunden werden können, also Wege zu einer "gesunden" Schule.
Zielerreichung (Evaluation)
Projektziele
Die Schüler und Schülerinnen wurden, je nach Projekt, zu mehr oder weniger Eigentätigkeit angeregt. Sie beschäftigten sich vielseitig mit Themen aus dem Bereich der Gesundheit.

Je nach Projekt bewegten sich die Schüler und Schülerinnen zwischen mindestens 20 Minuten und mehreren Stunden pro Tag.
Strategien und Massnahmen
Es gab ein vielfältiges "Angebot" an Projekten, die sich mit dem Thema der Gesundheit im weitesten Sinne auseinandersetzten.

Die Projektgruppe "Gesundheitsfördernde Schule" organisierte im und rund um das Schulhaus ein attraktives aktives Rahmenprogramm (Bewegung, Entspannung und Erholung), das von allen Gruppen rege benutzt wurde. Die zum Teil aussergewönlichen Posten und die übersichtlichen Regelblätter wurden von den Lehrkräften sehr geschätzt.
Stärken
In den meisten Gruppen wurde mit viel Elan an den verschiedenen Projekten gearbeitet. Zum grössten Teil konnten sich die Schüler und Schülerinnen gut auf das Projekt / gestellte Ziel einlassen. Die Endprodukte wurden vielseitig präsentiert.

Die aktive Rahmenprogramm fand rundum Anklang.

Die Stimmung war (mit wenigen Ausnahmen) ruhig und gelassen. Dies einerseits während der Arbeitsphase selber, aber auch während den Präsentationen und dem gemeinsamen Mittagessen am Freitag.

Das Interesse aus der Öffentlichkeit (Eltern, Schulpflege) während der Präsentationen und dem gemeinsamen Mittagessen war für die Lehrerschaft überraschend gross.
Schwächen
Da die Projektwoche nur alle drei Jahre stattfindet, muss bewusst an der Nachhaltigkeit gearbeitet werden. Es steht bereits fest, dass wir einen zusätzlichen Begegnungs- bzw. Bewegungstag in den Schuljahresplan 2010 / 2011 aufnehmen. Dieser findet im Mai 2011 statt.
Anhänge
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