Schulsylvester-z'Morge


Allgemein
Projektleitung
Projektgruppe
SL, KL, Hauswart, SchülerInnen, Eltern
Zeitrahmen
19.12.08, Schulsylvester, Dezember 08 bis April 09
Projektbegründung
Ausgangslage
Ausgangslage Die OSWaedenswil hat im Jahr 2007 beschlossen, das Label für eine gesundheitsfördernde Schule zu erreichen. Als gemeinsames Schwerpunktthema wurde die gesunde Ernährung festgelegt. Das Steini-Team hat darüber diskutiert und sich entschieden, die Problematik des fehlenden Frühstücks bei den SchülerInnen zu thematisieren und als eine erste Sensibilisierungmassnahme ein gesundes Sylvester-Morgenessen zu organisieren. Gleichzeitig wird damit den Eltern die Netzwerkmitgliedschaft bekannt gemacht.
Beschreibung des Projektes
Projektziel
Das gemeinsame Morgenessen sorgt für Wohlbefinden und sollte so möglicherweise auch im Alltag seinen festen Platz finden. Das Projekt ist ein motivierender Start für weitere Aktivitäten.
Strategien und Massnahmen
Mit dem Schulsylvester-Morgenessen werden die SchülerInnen auf die Wichtigkeit dieser Mahlzeit sensibilisiert. Vorgängig wird das Thema gesundes Frühstück im Hauswirtschaftsunterricht thematisiert. Damit das Thema auch nach dem Schulsylvester nicht in Vergessenheit gerät, werden im Schaukasten Fotos vom Anlass mit dem Slogan: Häsch Din z?Morge hüt scho g?ha? in den Monaten Januar bis April 09 ausgestellt. Im Kalenderjahr 2009 wird das Angebot des Pausenkioskes überprüft und eine Verbesserung angestrebt.
Geplante Evaluation
Mittels Fragebogen an die SchülerInnen, Klassenlehrpersonen, den Schulleiter und den Hausmeister im Januar 2009
Konzepte der Gesundheitsförderung
Chancengleichheit
Alle Klassen der Oberstufe Steinacher nehmen mit ihren Klassenlehrpersonen am Frühstück teil. Mit den mitgebrachten
Lebensmittel ergibt sich ein gemeinsames, gesundes Frühstücksbuffet. Die Frage der Chancengleichheit wird bei der Projektplanung nur wenig berücksichtigt
Empowerment
Alle SchülerInnen lernen die Kriterien, die ein gesundes Frühstück ausmachen, im Hauswirtschaftsunterricht kennen und erleben gemeinsam ein gesundes Frühstück. Für die Gestaltung ihres Beitrags werden sie mit einer Liste unterstützt.
Partizipation
Die Partizipation beschränkt sich auf den Beitrag der SchülerInnen zum gesunden Frühstücksbuffet im Klassenzimmer.
Langfristigkeit
Durch einen Fragebogen wird ermittelt, ob die SchülerInnen motiviert sind, einen gesunden z?Morge zum Alltag werden zu lassen. Die Ergebnisse fliessen in die weitere Planung ein. Im Schaukasten werden Fotos vom Anlass mit dem Slogan: Häsch din z?Morge hüt scho g?ha? in den Monaten Januar bis April 09 ausgestellt. Im Kalenderjahr 2009 wird das Angebot des Pausenkioskes überprüft und eine Verbesserung angestrebt.
Zielerreichung (Evaluation)
Projektziele
Alle Beteiligten sind über den Sinn eines gesunden Morgenessens informiert und teilweise sensibilisiert, was ihr eigenes Verhalten angeht. Wie die Fragebögen zeigen, nehmen von den insgesamt 119 befragten Schülerinnen 74,62,2%, auch in Zukunft ein Frühstück ein, 45,37,8%, finden dies allerdings, trotz des Sylvester-z?Morge nicht notwendig. Festzustellen gilt, dass 87,9% der 1. Klässler noch frühstücken, in den 2. Klassen noch 62,2% und in den 3. Klassen nur noch 36,6%. Da keine Erhebung der Wichtigkeit des Frühstücks für die SchülerInnen vor dem Projektbeginn stattfand, kann nicht gesagt werden, welchen Einfluss das Projekt hatte. Das Projekt war aber ein motivierender Start für eine längerfristige Bearbeitung des Themas im Schulhaus.
Strategien und Massnahmen
Durch eine schlanke Organisationsstruktur fanden die SchülerInnen, die Klassenlehrpersonen als auch der Hausmeister den Aufwand gering. Damit bewährten sich die Strategien und Massnahmen unter dem Aspekt ?Machbarkeit? bestens.
Stärken
Die SchülerInnen erlebten einen ruhigen, gemütlichen Sylvester-z?Morge, gemeinsam mit der Klassenlehrperson. Grossmehrheitlich wird von allen Beteiligten gewünscht, dass der Anlass jährlich wiederholt werden sollte. Die Umsetzung war gut machbar.
Schwächen
Aus der Befragung ergibt sich, dass die 3. Klässler wenig motiviert sind, ihr Essverhalten umzustellen. Dies bedingt, dass im Hauswirtschaftsunterricht das Thema umfassender behandelt wird und der Pausenkiosk als Nachfolgeprojekt überprüft wird.
Die Partizipation der SchülerInnen war minim und sollte bei einem nächsten Projekt stärker berücksichtigt werden.