Schulhausknigge


Allgemein
Projektleitung
Kontaktlehrperson
Kurzbeschreibung
Schulhausknigge
Gemeinsam formulierte Regeln im Bereich Umfangsformen und Bekleidung an unserer Schule festlegen, einführen und pflegen.
Beschreibung
Verhaltensregeln in den Klassenzimmern und auf dem Schulhausareal definieren, formulieren und leben. Diese Verhaltensregeln (Soft-Faktoren) sollen von allen Beteiligten (SuS, LP und weitere Mitarbeitende) gleichermassen getragen und gelebt werden.
Zeitrahmen
Schuljahr 2017/18:
1. Semester:
- 10 Themenbereiche werden definiert (von den Klassen sowie im Kollegium)
- die Regeln werden zielgruppenkonform formuliert (kurz, prägnant)
- der Schülerrat gestaltet Posters mit der Darstellung der Regeln (inkl. SuS als Protagonisten)
2. Semester:
- 1 Regel wird pro Woche als Schwerpunkt im Unterricht thematisiert (Montagvormittag),
- Posters werden in den Gängen und in den Klassenzimmern aufgehängt
- Umfrage (schriftlich in den Klassen sowie im Kollegium) und Evaluation

Schuljahr 2018/19:
1. Semester:
- 10 Regeln werden vom Schülerrat aufgefrischt:
Reduziert auf 5 Regeln, diese werden als Posters neu gestaltet
Einführung in den neuen ersten Klassen
- Evaluation im Kollegium

Schuljahr 2019/20:
1. Semester:
- Die 5 Regeln werden wiederum vom Schülerrat (2. und 3. Klassen) neu gestaltet und in den
neuen 1. Klassen vorgestellt (neu zusätzlich als Film)

Der Schulhaus-Knigge wird in das Schulprogramm aufgenommen und wird jeweils in den neuen 1. Klassen im ersten Semester (bis Weihnachten) thematisiert. Die Klassen selber gestalten ihre eigene Kniggeposter-Collage.
Projektbegründung
Ausgangslage
Evaluation im Kollegium: Respektvoller Umgang und gepflegtes Auftreten als Vorbereitung in die Berufswelt.
Beschreibung des Projektes
Projektziel
Der Umgangston soll freundlicher, respektvoller werden. Die Einführung des Schulhaus-Knigges entstand nicht aus einer Notsituation heraus, sondern es soll eine Präventivmassnahme sein und das respektvolle Miteinander als Quims-Schule fördern.
Strategien und Massnahmen
Bottom up: Die SuS können ihre Schwerpunkte festlegen und identifizieren sich so mit den Regeln. Zudem werden die Posters von SuS und mit SuS gestaltet.
Die Posters sind in den Schulzimmern sowie in den Treppenhäusern präsent.
Geplante Evaluation
Schriftliche Evaluationen: Die Veränderungen sind durch die Wahrnehmung der Teilnehmenden feststellbar.
Konzepte der Gesundheitsförderung
Chancengleichheit
Alle SuS konnten in den Klassen an der Formulierung resp. an der Verbesserung der Regeln mittragen.
Empowerment
Die Identifikation mit den selbstformulierten Regeln (teilweise sehr prägnante Sprüche) verstärken die Wirkung.
Partizipation
Im Unterricht sowie im Klassenrat wurden die Regeln formuliert, Posters gestaltet und umgestaltet, ausgewählt etc.
Die 2. und 3. Klassen konnten in einem Jahr die Regeln in den ersten Klassen vorstellen.
Langfristigkeit
Die laufende Anpassung der Regeln und Einführung in den ersten Monaten der 1. Sek ermöglicht eine Lebendigkeit und Langfristigkeit. Diese ist wichtig, da immer wieder neue SuS an die Oberstufe kommen.
Zielerreichung (Evaluation)
Projektziele
Die Rückmeldung bei den schriftlichen Umfragen waren sehr positiv. Vor allem die Teilnehmerinnen schätzten die positive Veränderung (begrüssen, Türe aufhalten etc.).
Strategien und Massnahmen
Sehr aufwändig aber lohnenswert: Die Auswahl und Formulierung der Regeln bei den SuS und im Kollegium.
Laufende Anpassung (Reduktion und neue Formulierungen, neue Gestaltungen der Posters) ist wichtig für den Erfolg des Projekt (das Projekt bleibt agil)
Stärken
Die Flexibilität und hohe Identifikation bei allen Beteiligten.
Ein kleines Projekt ist einfacher in der Einführung und in der Betreuung.
Schwächen
Die Ziele sind "weich" formuliert und deshalb nicht leicht zu messen.
Anhänge