Übergänge - Einschulung - von der Kita in den Hort


Allgemein
Projektleitung
Kontaktlehrperson
Projektmitglied
Mounoud
Cécile
Christinger
Roland
Kurzbeschreibung
Übergänge - Einschulung - von der Kita in den Hort
Beschreibung
"Achtsamer Einstieg in den Hortalltag" > Es geht um die positive Bewältigung von Übergangsprozessen. In diesem Projekt geht es um einen gelungenen Wechsel der zukünftigen 1.- Kindergartenkinder von der Kita oder von zu Hause in die Betreuung und in den Kindergarten. Das Projekt richtet sich an alle Eltern und deren Kinder > die an der Schule Im Birch eingeschult werden > und den Hort in Anspruch nehmen wollen.

Intention der Schule Im Birch ab SJ 20/21: EINE EINGEWÖHNUNGSZEIT IN DER BETREUUNG IST FÜR 1. KINDERGARTEN-KINDER AN DER SCHULE IM BIRCH IMPLEMENTIERT.
Zeitrahmen
März 2017 - Oktober 2019
Projektbegründung
Ausgangslage
1. Kinder werden im Hort immer jünger > Anpassung Schuleintritt an das Harmos-Konkordat > Erreichung 4. Altersjahr bei der Einschulung bis 2019 > Stichtag 31. Juli 2019 > pädagogische und sozialpädagogische Anforderungen an jüngere Kinder wachsen.

2. Der Umgang mit anspruchsvollen und sehr engagierten Eltern kann für das Personal eine grosse Herausforderung darstellen.

3. Unterschied Kita-Hort > sehr oft haben Kinder, die in den Hort kommen, Kita-Erfahrung > Eltern stellen die gleichen Ansprüche und haben dieselben Erwartungen an den Hort.

4. Übergänge können im Leben von Kindern eine grosse Herausforderung sein > Kinder, Eltern und das Betreuungspersonal erleben „Übergangssituationen“ > D.h., sie erleben "Prozesse", in denen sie ihren Verhaltenszustand, ihre Tätigkeit, den Ort oder/und die Bezugsperson wechseln müssen." (vgl. Mienert/Malte, Übergänge in der Kita gestalten, Willkommen und Abschied, G 4.1. Frühkindliche Bildung.1020712. S.1.)
Beschreibung des Projektes
Projektziel
1. Die Übergänge von der Kita/dem Elternhaus in den Hort/Kindergarten sind so gestaltet, dass sie Kindern die Integration erleichtern und Eltern wissen, wie sie den Übergangsprozess unterstützen können. > mit wenig personellen Aufwand und ohne Mehrkosten kann auf der Beziehungsebene, z.B. durch Gespräche, zwischen den neuen Bezugspersonen, Eltern und Kindern Vertrauen aufgebaut werden.

2. Kindergartenlehrpersonen und das Betreuungspersonal vom Kindergartenhort arbeiten im Vergleich zum SJ 2018 noch enger und selbstverständlicher zusammen. > z.B. Hortleitungen assistieren während den ersten beiden Wochen des neuen Schuljahres im Kiga.

3. Die Kinder fühlen sich sicher und geborgen > sie spüren, dass ihre Bezugspersonen am gleichen Strick ziehen und auch mit ihren Eltern in einem guten und engen Kontakt sind.

4. Dieser pädagogische Bezug gibt auch den Eltern Sicherheit, schafft Vertrauen gegenüber der Institution.

5. Das Ankommen der Kinder in der neuen Umgebung und der Bezug zu den neuen Menschen wird erleichtert. > Die Kinder können z.B. mit weniger Ängsten von einem Raum in den anderen wechseln.
Strategien und Massnahmen
1. In der 5. Sommerferienwoche 2018 konnten, bevor die Schule/der Kindergarten startet, interessierte Eltern zum ersten Mal an der Schule Im Birch mit ihren Kindern zusammen für den Horteintritt im SJ 2018/2019 eine persönliche, freiwillige und niederschwellige Eingewöhnungszeit in den Hortalltag in Anspruch nehmen > Das Angebot ist wieder für das SJ 2019/2020 und die Folgejahre geplant.

2. Kindergartenlehrpersonen und das Betreuungspersonal vom Kindergartenhort der Schule Im Birch arbeiten im Vergleich zum SJ 2018 noch enger und selbstverständlicher zusammen.

3. Mit wenig personellem Aufwand und ohne Mehrkosten kann auf der Beziehungsebene mit Eltern und Kinder sehr viel erreicht werden. (vgl. "Lob der Schule" von Joachim Bauer").

4. EINE EINGEWÖHNUNGSZEIT IN DIE BETREUUNG FÜR 1. KINDERGARTEN-KINDER WIRD IM BETREUNGSKONZEPT AUFGENOMMEN UND AN DER SCHULE IM BIRCH INSTITUTIONALISIERT.
Geplante Evaluation
1. Das Projekt wurde mit allen Beteiligten mit einem Fragebogen und persönlichen Gesprächen im Herbst 2018 ausgewertet. Im Mittelpunkt stand die Beurteilung der Zielerreichung und Optimierungsschwerpunkte für die erneute Umsetzung im neuen Schuljahr 2019/20.

2. Ende September 2019: > Schluss- und Auswertungsgespräch mit Eltern und Kindern via Leitung Betreuung und Projektmitglieder.
Konzepte der Gesundheitsförderung
Chancengleichheit
1. Alle Eltern der zukünftigen 1. Kiga-Kinder > der SJ 2018/19 / SJ 2019/20 der Schule Im Birch wurden via Elternrat und via Klassenzuteilungsbrief mit Angebotsflyer informiert.

2. Via der Leitung Kinderbetreuung Dorflinde Oerlikon wurden Flyer auch an die Kitas in Oerlikon weitergeleitet um das Angebot frühzeitig bekannt zu machen.

3. Innovation: > Berücksichtigung der Wünsche berufstätiger Eltern > Angebot können alle interessierten Eltern in Anspruch nehmen > Für die bessere Verständlichkeit, v.a. für fremdsprachige Eltern, wurde der 2. überarbeitete Angebotsflyer/SJ 19/20 sprachlich kurz und bündig gehalten.

4. Angebot ist kostenneutral > alle Eltern können das Angebot ohne finanziellen Aufwand in An- spruch nehmen.
Empowerment
1. Angebotsqualität: > positive Bewältigung von Übergangsprozessen wurden bei allen Akteur*Innen unterstützt > Wechsel der 1.-Kindergartenkinder in die Betreuung/Kindergarten fällt leichter > spezifische Bedürfnisse von Eltern und Kindern wurde berücksichtigt > Dringlichkeit dieses Zusatzangebotes wurde erkannt.

2. Beziehungsqualität des Angebotes für die Kinder: > Die Kinder fühlen sich sicher und geborgen > Sie spüren, dass ihre Bezugspersonen am gleichen Strick ziehen und auch mit ihren Eltern in einem guten und engen Kontakt sind.

3. Orientierung im Raum: > Das Ankommen der Kinder in der neuen Umgebung und der Bezug zu den neuen Menschen wird erleichtert > Die Kinder können z.B. mit weniger Ängsten von einem Raum in den anderen wechseln.

4. Wissen: > Die Übergänge von der Kita/Elternhaus in den Hort/Kindergarten sind so gestaltet, dass diese den Kindern die Integration erleichtern > Eltern wissen, wie sie den Übergangsprozess positiv unterstützen können.
Partizipation
1. Zusammenarbeit Personal Schule: > Kindergartenlehrpersonen und das Betreuungspersonal vom Kindergartenhort arbeiten noch enger zusammen > z.B. konnten die Hortleitenden den Ablauf der Einstiegswoche bestimmen.

2. Zusammenarbeit Eltern-Schule-Betreuung: > Die Kontakte zwischen Eltern-KitaleiterInnen- Betreuungspersonal-Kindergartenlehrpersonen sind von Anfang auf eine konstruktive Zusammenarbeit ausgerichtet.

3. Information und Kommunikation des Angebotes: Eltern konnten den Text mitgestalten > Infoschreiben > Elternbriefe > Flyer > Infoveranstaltung
Langfristigkeit
EINE EINGEWÖHNUNGSZEIT IN DIE BETREUUNG FÜR 1. KINDERGARTEN-KINDER WIRD IM BETREUUNGSKONZEPT AUFGENOMMEN UND AN DER SCHULE IM BIRCH INSTITUTIONALISIERT.
Zielerreichung (Evaluation)
Projektziele
Auf Grund des Evaluationsbogen würden alle Eltern die Einstiegswoche absolut weiterempfehlen. Wir hatten eine Bewertung von 5.5 (6 war die Höchstnote).
Strategien und Massnahmen
1. Die persönliche, freiwillige, niederschwellige und kostenneutrale Eingewöhnungszeit in den Hortalltag hat sich sehr bewährt.

2. Information und Kommunikation des Angebotes: > Infoschreiben > Elternbriefe > Flyer > Einbezug der Eltern > Infoveranstaltung waren sehr wichtig.

3. Am wichtigsten waren > die persönlichen Gespräche > Telefonate > Mailkontakte > die Beziehungsarbeit face to face mit den Eltern und Kindern.

4. Der Zeitaufwand für die Projektmitglieder und die Projektleitung war klein. Es wurden keine Mehrstunden generiert.
Stärken
Generell > Es wurde allgemein achtsam mit Ressourcen umgegangen!

1. Das Angebot ist freiwillig und kostenneutral für die > Kinder > Eltern > Schule > Betreuung > das Schulamt.

2. Das Betreuungsteam achtete darauf und gewährleistete, dass der Ferienhort für die anderen Kinder regulär in der mitgenutzten Infrastruktur ablaufen konnte.

3. Zuverlässigkeit, Konstanz und kleine Anzahl des zuständigen Betreuungspersonals in der praktischen Umsetzung > nur 2 Hortleitenden > aus dem Projektteam.

4. Lust- und genussvolles Essen > gratis für Eltern und Kinder.

5. Einladende räumliche Atmosphäre > Mitnutzung der Infrastruktur des Sommerferienhortes.

6. Spezifisches Angebot für die Kindergartenkinder > Bedürfnisse von Eltern und Kinder wurden ernstgenommen.

7. Optimierung des Projektes: > Die Erfahrungen aus dem SJ 18/19 können im JS 19/20 mitberücksichtigt werden.

8. Eltern geben ihre positiven Erfahrungen mündlich an andere Eltern weiter > Schule hat einen guten Ruf im Quartier.

9. Die Abteilungen > Sekundarstufe > Primar > Betreuung und das Leitungsteam der Schule Im Birch wurde via Vertreterinnen der AG Gesunde Schule und der Kontaktperson regelmässig und an der jährlichen Standortbestimmung über das Projekt informiert > das Projekt ist in der Schul- und Jahresplanung verankert und wird von der Schulpräsidentin vom Schulkreis Glattal und dem Schulamt > Abteilung schulische Betreuung der Stadt Zürich unterstützt.
Schwächen
1. Klassenzuteilung darf den Eltern jeweils erst Anfangs Juni im Schulkreis schriftlich und mündlich mitgeteilt werden.

2. Das Angebot erreichte interessierte Eltern zu spät. > z.T. konnten Eltern nicht profitieren, da sie bereits die Sommerferien gebucht hatten.

3. Text im ausführlichen Angebotsflyer an die angemeldeten Eltern/Kïnder war z.T. zu lang und für fremdsprachige Eltern zu kompliziert.

4. Morgentisch hätte für berufstätige Eltern auch angeboten werden sollen.

5. Es gibt Kinder und Eltern, für welche das Angebot unserer Meinung nach nötig und wichtig wäre > sie nehmen das Angebot aber nicht in Anspruch.