Gesundheitsfördernde Schule

«Gesundheitsfördernde Schulen sind nicht a priori «gesunde Schulen». Es sind Schulen, die von ihren konkreten Gegebenheiten und ihren spezifischen Problemen und Anliegen ausgehen und die bereit sind, sich auf einen Entwicklungs-Prozess einzulassen. Unter Mitwirkung aller Beteiligten gestalten sie ihre «Lebenswelt» so, dass die Schule ein Ort ist wo

  • Gesundheit gefördert wird.
  • persönliche Gesundheitspotenziale aller Beteiligten entwickelt werden.
  • gemeinschaftliche Problemlösungskapazitäten gefördert werden.
  • Gesundheitsrisiken thematisiert und eliminiert werden.
  • sich alle Beteiligten wohl fühlen und gute Leistungen erbringen können.»

(Schweizerisches Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen)

In einer Gesundheitsfördernden Schule wird die Gesundheitsförderung im Schulleben strukturell verankert und explizit im Schulprogramm festgeschrieben.

Je nach Ausgangslage, Anforderungen und Bedürfnissen werden die einzelnen Schulen unterschiedliche Fragestellungen aufgreifen und im Veränderungsprozess eigene Akzente setzen. Jede Schule wird deshalb auch ihr eigenes «Gesundheitsprofil» entwickeln.

Qualitätskriterien des Schweizerischen Netzwerks Gesundheitsfördernder Schulen